Eure Rückmeldungen zu unserer Verkehrsaktion

In unserer fünften Podcastfolge sprachen wir mit Christoph Bayer von der Stiftung Worpswede sowie der engagierten Bürgerin Gabriele Graf über die Verkehrssituation in Worpswede.
 
Damit verbunden riefen wir zu einer Aktion auf.
  • Wo seht ihr Gefahren?
  • Wo fühlt ihr euch unsicher?
  • Welche Wege meidet ihr sogar?
Über Facebook, Instagram und per Mail habt ihr uns aufmerksam gemacht, wo ihr Handlungsbedarf seht. Hier sind eure Rückmeldungen:

Kathrin schrieb uns:

  • Zebrastreifen Stolte/Music Hall: Stoltes Weg von der Bergstraße Richtung Music Hall : Weg uneben, Stufen ausgespült, Barrien zu dicht an der Straße. Wartende haben wenig Platz.
  • Strecke ab Buchladen Schlüter bis Rossmann: Querung K11 an allen Stellen unübersichtlich durch den Berg.
  • Querung K11 bei Rossmann: gefährlich, da die Autos bei Ortseinfahrt aus Richtung OHZ kommend oft noch mit hoher Geschwindigkeit fahren.
  • Mündung Bergstraße/Findorffstraße K11 Querung der Straße per Rad und zu Fuß gefährlich.
  • Mündung Bergstraße/Hemberg Straße L153: Zebrastreifen wird von den Autofahrern oft übersehen.
  • Hammeweg: für mich absolute Fehlentscheidung: Erstens, dass dort kein Radweg oder zumindest Priorität für Radler eingeräumt wird. Zweitens was die Seitenbefestigung angeht, die für mich selbst nach der Nachbesserung noch nicht optimal ist. Drittens die Geschwindigkeitsbegrenzung, die m.E. das ganze Jahr gelten sollte. 

Hiltrud schrieb uns:


Will man als Fußgänger die langgestreckte Kurve im Kreuzungsbereich Ostendorfer Straße, Bremer Landstraße, Lindnerstraße in Richtung Bäckerei bzw. Schulbushaltestelle überqueren, kann man diese Kurve nicht genug einsehen und ist auf sein Gehör angewiesen, damit man den nahenden Verkehr einschätzen kann. Ist man der Meinung, dass die Straße überquert werden kann und befindet man sich dann mitten auf der Straße, wird man doch von nahenden Autos überrascht und kann sich nur durch einen Sprint auf die gegenüberliegende Straßenseite retten. Es hat noch nie ein nahendes Auto die Fahrt verlangsamt ( hier darf 50km gefahren werden ). In den letzten Wochen ist schon zweimal ein Auto in der Hecke oder im Stromkasten gelandet.
Ich bin viel in Worpswede zu Fuß oder per Rad unterwegs und empfindet die Verkehrssituation immer dramatischer. Meiner Meinung nach bringen mehr Zebrastreifen gar nichts, zumal die meisten Autofahrer Zebrastreifen anscheinend nicht mehr kennen. Die einzige schnelle Lösung für eine bessere Verkehrssituation in Worpswede sehe ich in einem generellen 30km Gebot für den gesamten Ort und für die weitere Zukunft in einer Umgehungsstraße.

Gefahrenstelle Ostendorferstraße/ Bremer Landstraße, Einmündung Lindnerstraße
Gefahrenstelle Ostendorferstraße/ Bremer Landstraße, Einmündung Lindnerstraße

Jens schrieb uns:

Die Kreuzung an der Music Hall:

Dort gehört ein Kreisel hin. Auch wenn der Platz nicht vorhanden ist, dort gehört ein Kreisel hin. Die Tempo 30 Zone wird nicht richtig angenommen, aus Richtung Grasberg kommend beginnt die Tempo 30 Zone sehr kurz vor derKreuzung, aus Richtung Osterholz- Scharmbeck kommend sollte ab dem Zebrastreifen/ querab der Straße „Auf der Wurth“ Tempo 30 eingerichtet werden.

Am Nachmittag wenn der Verkehr nicht/ nur schleppend über die Krezung abläuft weichen viele Fahrzeugführer über die „Bergstraße“ aus um nicht an der Kreuzung Music Hall warten zu müssen, dafür ist die Bergstraße nicht da.

Die Dorfstraße Worpswede „Neu Sankt Jürgen“.

Aus Richtung Worpswede oder Hüttenbusch in die Dorfstraße einfahrend kann man das Ortsschild schlecht sehen (querab vom Bahnhof Neu Sankt Jürgen), also verstehe ich es wenn Ortsfremde das geschloßene Ortsschaftsschild nicht gesehen haben, zusätzlich könnten hier auf dieser Seite in der Dorfstraße Tempo 50 Schilder aufgestellt werden. Auch wenn hier öfter die Geschwindigkeit überwacht wird, es ist nicht ausreichend, die Geschwindigkeiten werden von sehr vielen Fahrzeugführern stark überschritten.

Es ist hier an vielen Grundstückseinfahrten mit schlechter Straßeneinsicht, es leben hier sehr viel ältere Menschen und es gibt auch Kinder, das Rasen sollte hier beendet werden, Sie können sich hier gerne 24 Stunden auf meinen Rasen hinter die Hecke legen und beobachten was hier für Geschwindigkeiten (Tag und Nacht) erreicht werden.

Petra schrieb uns:

Anbei Fotos, aufgenommen ‚Im Rusch‘.  Dort ist wegen der Schule eine Tempo 30 – Zone, darauf hingewiesen wird mit diesen kleinen abgefahren Bemalungen auf der Straße. Zur Sicherheit der Kinder müssten Sie beizeiten mal erneuert werden, bestenfalls in größerer Ausdehnung, damit auch die ignorantesten Autoraser dort ihr Tempo drosseln.  Auch in der Findorffstraße, wo wegen des Kindergartens Tempo 30 gilt, sich aber dreist kaum jemand daran hält, könnte vielleicht ein zusätzliches  Piktogramm auf der Fahrbahn zur Verbesserung der Situation beitragen.

Zur Verkehrssituation in Worpswede könnte man noch viele Seiten füllen, aber nachzulesen ist das längst in den Unterlagen, die im Gemeindeentwicklungsplan 2030, im ‚Handlungsfeld Mobilität’ erstellt wurden. 

Im Rusch Worpswede

Volker schrieb uns:

Als unmittelbar betroffener Anwohner in Westerwede (wohnhaft seit 1981/vorher in Waakhausen) will ich folgendes Aussage zur Verkehrssituation Kreuzungsbereich an der Worphauser Landstraße machen.

Wenn von der Bergedorfer Straße in die Worphauser Landstraße in Richtung Lilienthal eingebogen werden, soll kann nur über den Spiegel gesehen werden, ob ein Fahrzeug aus Worpswede kommt. Es ist sehr schwer einzuschätzen wie weit das Fahrzeug entfernt ist bzw. mit welcher Geschwindigkeit es sich nähert. Bei schlechtem Wetter ist die Sicht durch den beschlagenen Spiegel beeinträchtigt.

Es kommt immer wieder zu Situationen, dass es Beinaheunfälle gibt.

Wenn von Worpswede kommend in die Westerweder Straße abgebogen wird, ist es natürlich das vorher geblinkt wird. Auch hier kommt es immer wieder zu unfallträchtigen Situationen wenn ein PKW von der Wörpedahler Straße in die Worphauser Landstraße einbiegen will. Häufig denkt dieser/in Fahrer/in dass das kommende Auto in die Wörpedahler Straße einbiegen will. Für mein Verständnis kann diese Situation nur durch einen Kreisverkehr entschärft werden.

Ich selber fahre seit Jahrzehnten nicht mehr von der Bergedorfer Straße in die Westerweder Straße, weil mir die Situation viel zu heikel ist.

Mein damaliger Friseur Willi Seidel (CDU) hat auch vor vielen Jahren immer wieder davon gesprochen, dass in Westerwede ein Kreisverkehr gebaut werden soll doch der LKR OHZ sieht die Situation anders. Jetzt wo in absehbarer Zeit auf dem ehemaligen Gelände (Dreier’s Reeg) ein Wohngebiet mit mehr als 20 Wohneinheiten entstehen wird, kann durch einen Kreisverkehr für eine Entschärfung der Verkehrssituation ebenfalls beigetragen werden.

Ein anonymer Anwohner des Hammweg schrieb uns:

Seit dem der Hammeweg neu asphaltiert wurde, ist dieser zu einer Rennstrecke verkommen.Von November bis März sind dort ab der Mühle 100Km/h erlaubt (unglaublich)! Von April bis Oktober sind 30 Km/h vorgesehen.Selbst dieses wird komplett ignoriert. Der Hammeweg ist sehr stark frequentiert mit Fussgängern und Radfahrern und natürlich auch Wildtieren die die Strasse kreuzen.Es gibt viele Rehe,Igel,Hasen und andere Wildtiere welche die Gefahr garnicht einschätzen können.

Selbst Fussgänger und Radfahrer , die von den Rasern bedrängt werden,schimpfen kurz , geben dieses aber nicht weiter an die zuständigen Stellen. Selbst wir, die an dem Reiterhof wohnen , sind schon öfters Gefahrensituationen ausgesetzt worden. Mehrmalige Hinweise und Auffoderungen etwas zu unternehmen werden vom Landkreis sehr unfreundlich abgeblockt.

Marlon schrieb uns:

Glascontainer bei Aldi gegenüber und der an der Schlussdorfer Straße. Durch die dort auf dem Boden liegenden Scherben hatte ich als Radfahrer schon von beiden Stellen einen platten Reifen, für Hunde ist das auch nicht gerade schön, wenn dort andauernd Scherben auf dem Rad-/Fußweg liegen.

Ingrid schrieb uns:

Hallo, einen Vorschlag zur Verbesserung der Verkehrssituation hätte ich: und zwar ist uns aufgefallen, dass insbesondere in dem Bereich Worpsweder Tor / Rossmann die Fahrzeuge – in erster Linie die LKW – von beiden Seiten in viel zu hoher Geschwindigkeit durch den Ort rasen. Wenn man dort die Straße überqueren will, bekommt man schon Angst, dass die Fahrzeuge im Notfall nicht rechtzeitig bremsen könnten.
Auch ist es sehr unangenehm im Dorfcafe’ draußen zu sitzen wenn die LKW dort „vorbei donnern“…. wie wäre es an dieser Stelle mit einer Verkehrsberuhigung in Form einer Schwelle o.ä.?  Vielleicht auch ein Zebrastreifen?

Am Rande noch eine kleine Anmerkung zur der „Eisdielen-Verkehrs-Situation“: Hier müsste man meines Erachtens gar nichts ändern, wenn sich nur alle Verkehrsteilnehmer – insbesondere die Fußgänger – an die Verkehrsregeln halten würden. Ich persönlich bin an dieser Ecke sehr häufig unterwegs: per Auto, Fahrrad oder zu Fuß! Jeden Tag beobachte ich wie junge Eltern mit ihren Kindern direkt vom Hemberg (Parkplatz übrigens nur für eigene Gäste) von dort über die Straße zur Eisdiele laufen und dann mittig auf der Fahrbahn stehen bleiben, weil ein Auto kommt, sich dann nicht entscheiden können, ob vor oder zurück…..Dann mit dem Eis in der Hand das gleiche Prozedere zurück. Dieser kleine „Umweg“ über den Zebrastreifen kann nicht zu viel verlangt sein. Der Zebrastreifen befindet sich dort an der richtigen Stelle (er kann ja nicht direkt vor der Eisdiele sein), zumal das Ende der Eisdielen-Schlange sich eh in diese Richtung bewegt und man sich dort anstellen muss.

Hans-Gerhard schrieb uns:

Guten Tag, ich wohne in der Straße Hinterm Berg in Worpswede. Diese Straße ist ausgewiesen als verkehrsberuhigte Straße (Tempo 30). Durch diese Straße fahren relativ viele Kfz, die sich leider vielfach nicht an die Temporegelung halten. Es sind nicht nur die Fahrer der Lieferverkehre und Handwerker sondern erstaunlicherweise auch viele Bewohner dieser Straße, die mit teilweise, meiner Einschätzung nach, wesentlich höherer Geschwindigkeit hier durchfahren – besonders auffällig morgens.
Sehr angebracht zwecks Reduzierung der zu hohen Geschwindigkeiten wären Gewindigkeitsanzeigenanlagen bzw. Geschwindigkeitsmessungen oder auch bauliche Maßnahmen, die zur Verengung der „Rennpisten“ führen.

Bianca schrieb uns:

Mega laut von Frühjahr bis Herbst an der Hauptstraße (Eisdiele) und Zebrastreifen beim Spielplatz wird auch gerne mal ignoriert.

Gerhardt schrieb uns:

Der Zustand der Wörpedahler Str. ist eine Schande für das Künstlerdorf. Ich habe einen Kombi mit Serienzulassung ohne Änderungen an der Bauart und kann mit diesem Auto dort keineswegs die Höchstgeschwindigkeit von 30km/h fahren, ich schlage an manchen Stellen bereits mit 10km/h auf. Die Gemeinde Worpswede kann sich freuen, dass auf dieser Straße noch niemand zu Schaden gekommen ist, genau so wie auf den diversen anderen Straßen in Worpswede die in einem vergleichbaren Katastrophen Zustand sind, schließlich hat die Gemeinde dort die Verkehrssicherungspflicht, normalerweise wäre eine Sperrung der Straße unumgänglich, sollte jemanden dort etwas passieren, dann kann er auf jeden Fall Schadensersatzansprüche geltend machen nach §§ 823 ff. BGB.!!!

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